VERHALTENSTHERAPIE - Praxis für Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz

PSYCHOTHERAPIE - Praxis für Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz

VERHALTENSTHERAPIE - Praxis für Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz

VERHALTENSTHERAPIE

Die Verhaltenstherapie und Verhaltenstherapeutische Verfahren wurden aus der Lerntheorie entwickelt. Ein Kerngedanke liegt der VT zugrunde: Verhalten, auch belastendes und problematische Verhalten, wird erlernt und kann demnach also auch wieder verlernt werden bzw. angemessenere Denk- und Verhaltensweisen können erlernt werden. . Allein dieser Gedanke ist für viele Klienten eine Erleichterung.

WAS MACHT DIE VERHALTENSTHERAPIE AUS?

Die Therapie setzt im Hier und Jetzt an. Unsere Einstellungen, die für unsere momentanen Probleme verantwortlich sind, haben wir uns in der Vergangenheit - insbesondere in der Kindheit und Jugend - angeeignet.Dennoch müssen wir nicht in die Vergangenheit gehen und die schmerzlichen Erfahrungen nochmals durchleben. Wir können diese blockierenden Einstellungen im Hier und Jetzt ändern und uns so anders fühlen und verhalten. Mittlerweile haben sich viele Verfahren entwickelt, besonders werden stärker das Erleben, die Gedanken und Gefühle der Patienten/Klienten mit einbezogen.

WIE IST DAS VORGEHEN?

Typische Elemente sind z.B. Problem- und Bedingungsanalysen für eine genaue Diagnose und Klärung des Problems. Nicht das Verhalten allein, sondern das Erleben, die Gedanken und Gefühle der Patienten/Klienten werden mit einbezogen. In der Therapie werden gemeinsam neue Ansichten und Lösungswege für die Probleme entwickelt. Das heisst, der Therapeut ist eine Art Coach, der den Klienten hilfreiche Wege zur Problemlösung, zur Entspannung, zum Aufbau eines positiven Selbstbildes und Lebenskonzeptes vermittelt. Falls es sinnvoll und möglich ist, werden problematische Situationen im Leben der Klienten verändert. Blockierende und irrationale Bewertungen werden bewusst gemacht und damit als veränderbar wahrgenommen. Damit erleben die Klienten eine Möglichkeit, ihr Verhalten zu verändern.

Ganz konkret heisst das: In den Sitzungen werden Fragen gestellt und Antworten gesucht, um dem jeweiligen Problem auf die Schliche zu kommen. Zum Beispiel:

  • • In welchen Situationen tritt unser Problem auf?
  • • Wann tritt es nicht auf?
  • • Was machen wir dann anders?
  • • Welche konkreten Gedanken führen zu unserem Problem?
  • • Sind unsere Gedanken der Situation angemessen oder übertrieben negativ?
  • • Welche Gefühle haben wir dann?
  • • Wie bewerten wir unser Problem?
  • • Wie bewerten wir uns?
  • • Welche anderen Möglichkeiten gibt es, zu reagieren?
  • • Wie würde sich das auswirken?
  • • Was benötigen wir, um anders als bisher, zu reagieren?

Die häufigsten Probleme, die in einer Verhaltenstherapie behandelt werden, sind:

  • • Ängste: Versagensängste, Phobien
  • • Ärger, Wut, Eifersucht,
  • • Seelische Kränkungen und Verletzungen
  • • Partnerschaftsprobleme wie Liebeskummer, Trennung, Scheidung
  • • Überforderung
  • • Seelische Krisen

Die Arbeit ist Ziel- und Lösungsorientiert, häufig werden Verhaltens-übungen eingesetzt, die sowohl in der Sitzung oder als Hausaufgaben in der Realität oder auch in der Vorstellung der Patienten/Klienten durchgeführt werden können.

Ein weiteres Merkmal verhaltenstherapeutischer Verfahren ist die Hilfe zur Selbsthilfe für den Patienten. Im Mittelpunkt steht, dem Patienten nach Einsicht in Ursachen seiner Probleme Methoden an die Hand zu geben, die ihn befähigen, seine psychischen Beschwerden zu überwinden.